Es geht los mit der Fahrradwäsche

Mein Arbeitsweg f√ľhrt wahlweise direkt durch oder au√üen herum um das Naturschutzgebiet „(Borgfelder) W√ľmmewiesen√ľberschwemmung“. Diese √ľberschwemmt jedes Jahr, so dass Stra√üen √ľber Wochen gesperrt werden k√∂nnen – es werden dann nur noch die fest installierten Sperren ausgeklappt. Man und die Anwohner kennt das so, seufzt und stellt sich auf l√§ngere Wege und nasse G√§rten ein.

Als Radfahrer kommt man durchs Wasser noch etwas länger hindurch Рallerdings fängt die Überschwemmungssaison auch gerade erst an.

Noch was zu Helmen

Noch einmal kurz (nicht) zu Helmen. Mikael Colville-Andersen (copenhagenize.com) ist Industrial Designer und berichtet von einem Radiointerview und seiner Rolle dort als Fahrradversteher. Ein paar interessante Details zu Fahrradhelmen und vor allem zur Argumentationsweise von Pro-Helmpflicht-Bef√ľrwortern.

Bike Helmets – Something Rotten in the State of Denmark
I took part in a radio debate last week. Four guests and a journalist.

from Pocket http://bit.ly/2kN0egR

Was zum Helm tragen

Ich hatte mich vor ein paar Jahren mal bei Facebook √ľber die immer wieder aufkommende Helm-Diskussion aufgeregt. Grund war ein Unfall in Bremen, wo wieder mal eine Radfahrerin auf dem Radweg von einem rechts abbiegenden Kraftfahrer angefahren wurde.

Im Polizeibericht dazu wurde darauf hingewiesen, dass die Radfahrerin keinen Helm getragen hatte – was nat√ľrlich nicht den Unfall verhindert h√§tte. Trotzdem wurde wieder zur Einf√ľhrung einer Helmpflicht geraten.

Passend zu diesem unendlichen Thema hier ein englischer Artikel, wo tatsächlich mal eine wissenschaftliche Studie zum Thema zitiert wird:

Helmet Shmelmet: Why It’s OK To Ride A Bike In NYC Without One

The following is an editorial from Eben Weiss, who writes the popular, funny, and insightful Bike Snob NYC blog. The most frustrating thing about being a cyclist in New York City isn’t the weather, the thieves, the potholes, or even the drivers.

from Pocket http://bit.ly/2jFGN8D

Ich selber fahre 99% meiner Strecken mit Helm, weil ich den Arbeitsweg größtenteils außerhalb von Ortschaften fahre und wenn da mal was passieren sollte, dann kommt es hoffentlich weniger schlimm als mit.

Allerdings sollte sich niemand wegen Helm oder Verkehr gegen das Radfahren entscheiden.

Arbeitsweg bei -8¬įC (mal was anderes)

Ich habe den heutigen, wie angek√ľndigt sehr sch√∂nen (und kalten) Tag mal dazu genutzt, die Eis-Situation auf meinem Arbeitsweg zu erkunden. Nach mehreren Tagen Frost und Schnee war ich gespannt, ob meine aktuelle Bekleidung noch Fahrten bei -8¬į Celsius zul√§sst und wie die Strecke mittlerweile ger√§umt wird.

Zur Bekleidung kann ich sagen:

Ein Halstuch √ľber Mund und Nase ist zu Beginn sehr angenehm, aber nervt recht schnell, wenn man mal anhalten muss und der Atem dann nicht mehr vom Fahrtwind weggeblasen wird, sondern √ľber die Brille pustet und dort gefriert. ŗ≤†_ŗ≤† Davon abgesehen gefriert das Tuch selber und mit Vollbart braucht man das eh nicht. Wenn man auf eine Brille verzichten kann aber zu empfehlen.

Handschuhe und Brille ‚Ķ hab ich fast immer an. 

Winterschuhe und Socken – ich trage bei Frost wasserdichte Wanderschuhe und habe mir zus√§tzlich heute noch aus dicken Str√ľmpfen so eine Art Kn√∂chelw√§rmer gebaut:


Dann noch die dicke Winterjacke und drunter nur ein Tshirt.

Die wasserdichten Schuhe waren praktisch, denn das Naturschutzgebiet W√ľmmewiesen, durch das der sch√∂nere Teil meines Arbeitsweg f√ľhrt, ist auch √úberschwemmungsgebiet, besonders im Winter. Und das sieht (oder eher h√∂rt) dann so aus:

Noch war nur das Wasser am Rand gefroren und floss √ľber die Stra√üe, auf etwa 10 Meter. Das wird noch weitaus mehr und tiefer werden und wenn das alles gefriert, wird es auf dem Rad unbefahrbar – also schieben.
In Bremen selber waren die meisten Wege ger√§umt, bis auf den Findorffer Weg direkt am B√ľrgerpark, da war auch nur Eis. Toll aber zu sehen, wieviele Bremer_Innen auch bei Minusgraden noch mit dem Rad zur Arbeit fahren. 

Eis und Schnee 2017

Der Winter ist doch noch hier und es nervt bereits. ūüė†

Ich bin in der letzten Woche noch um den Schnee herumgekommen (3 Arbeitswege), werde morgen aber nochmal mit dem Auto fahren ‚Äď aktuell haben wir -3,9¬įC und die Stra√üen sind schlecht ger√§umt. Da ich mindestens die ersten 10 Kilometer zur Arbeit auf nicht bis schlecht ger√§umten Stra√üen fahre, begebe ich mir morgen mal noch nicht aufs Eis. Da das Naturschutzgebiet noch √ľberschwemmen wird, werde ich noch genug schlittern. (Hab heute einen Cyclocrosser durchs Feld fahren sehen ‚Äď der wirkte aber auch nicht so sicher.)

Temperatur-technisch g√§be es noch keine Probleme, ich kann mich in gen√ľgend Schichten h√ľllen. Auch die Achillesferse macht mir weniger Sorgen, denn wegen der k√§lteren, n√§sseren letzten Tage bin ich nicht mit den Adidas gefahren, sondern mit festen Halbschuhen und die feste Sohle ist wohl wesentlich schonender. Zu Bekleidung und Schuhen, gerade bei N√§sse oder K√§lte, schreib ich sp√§ter nochmal was.

Gerne hätte ich auch schon mal was mit Video gezeigt, aber im Moment ist es noch zu dunkel, um wirklich viel zeigen zu können. Letzte Woche haben zwei Arschlochkinder ein paar Böller auf dem Radweg fallen lassen, aber auf dem Video sieht man nichts. Immerhin habe ich nun eine gute Möglichkeit gefunden, die Kamera am Lenker zu befestigen.

Also, hoffentlich bald wieder hinterm Lenker…

Die Kohlfahrt-Saison startet

(Eigentlich startete sie schon letztes Jahr oder beim ersten Frost. Wer möchte, kann sich hier mehr dazu durchlesen.)

Die Saison startet und das bedeutet f√ľr Radfahrer: aufgepasst auf den beliebteren Wegen im Bremer Umland ‚Äď jetzt k√∂nnten die Wege wieder versperrt sein. Nervig bis zu Kotzen sind meistens aber nur die fortgeschritteneren Touren kurz vorm Ziel. Wollen manche dem Radfahrer doch nur Gutes tun, wenn sie ihn auf einen Schnaps einladen. Oder ihm mit gl√§sernen Hindernissen den Weg interessanter gestalten. ūüė°


Meine erste Kohlfahrt dieses Jahr lief also entspannend ab ‚Äď meine erste Kohlfahrt-Teilnahme habe ich erst im Februar und da werde ich auch aufpassen, dass wir nicht den kompletten Weg einnehmen werden.

Hallo 2017

Der 3. Januar 2017 ist fast rum und damit mein 2. Arbeitstag per Fahrrad. Ich bin die letzten zwei mit Kamera gefahren, habe aber noch nichts wirklich dokumentierenswertes dabei aufgenommen. Immerhin habe ich seit heute eine okaye Montagem√∂glichkeit am Helm gefunden. Es fehlt noch ein Windschutz und eine bessere Befestigung am Lenker muss ich auch noch finden. „Hallo 2017“ weiterlesen

Neue Radfahrregeln im neuen Jahr

Kurz gesagt: mehr Rechte f√ľr Radfahrer ūüŹÜ

Auto- statt Fußgängerampel

Radfahrer auf Radwegen OHNE eigene Radfahrerampel m√ľssen die Autoampel beachten. Andersrum f√ľr abbiegende Autofahrer: Wenn die Fu√üg√§nger rot haben, gilt f√ľr Radfahrer noch gr√ľn.

Allerdings sagt der ADFC:

Diese Regelung ist bereits seit 2013 in Kraft, bislang galt aber noch eine √úbergangsregelung, um den Kommunen Zeit zu geben, die Ampeln umr√ľsten zu k√∂nnen. Leider wurde dabei h√§ufig der einfache Weg gew√§hlt, aus Fu√üg√§ngerampeln kombinierte Fu√üg√§nger- und Radfahrerampeln zu machen.

„Neue Radfahrregeln im neuen Jahr“ weiterlesen

Mein Velo-2016

Ich habe 2016 langsam angehen lassen, bis ich im Februar oder M√§rz auf #30DaysofBiking gesto√üen bin – eine Challenge, den kompletten April hindurch jeden Tag mit dem Rad zu fahren. Das habe ich auch bis auf 2 Tage durchgehalten und kam so im April auf fast 1.000 gependelte Kilometer; den gr√∂√üten Teil davon nat√ľrlich Pendeln zwischen Zuhause und Arbeit.
Den Rest des Jahres bin ich dann eigentlich durchgefahren, mit ein paar Krankheits-, Wetter- oder Urlaub-bedingten Pausen. Alles in allem bin ich 2016 fast 5.000 km Rad gefahren. Das reine Pendeln waren etwa 4.500 Kilometer.1

Trainingskalender bei Strava, Kilometer pro Woche
„Mein Velo-2016“ weiterlesen

Bitte nicht böllern!

Statt einer frohen Silvesterfeier versuchen wir seit Jahren einen normalen Abend vorzutäuschen, damit unsere Haustiere nicht durchdrehen. Auf dem Dorf sind das größte Problem nicht feiernde, laute Menschen (mit einem reaktiven Hund2 sowieso ein Problem) sondern Raketen und Böller.

Darum auch in diesem Jahr wieder der Aufruf: Kauft und z√ľndet bitte kein Feuerwerk!¬†B√∂ller sind unsinnige Produkte.

Es wird wortwörtlich Geld verbrannt, die Umwelt wird verpestet, Tiere und Menschen werden vollkommen unnötig gestresst.

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