Arbeitsweg bei -8°C (mal was anderes)

Ich habe den heutigen, wie angekündigt sehr schönen (und kalten) Tag mal dazu genutzt, die Eis-Situation auf meinem Arbeitsweg zu erkunden. Nach mehreren Tagen Frost und Schnee war ich gespannt, ob meine aktuelle Bekleidung noch Fahrten bei -8° Celsius zulässt und wie die Strecke mittlerweile geräumt wird.

Zur Bekleidung kann ich sagen:

Ein Halstuch über Mund und Nase ist zu Beginn sehr angenehm, aber nervt recht schnell, wenn man mal anhalten muss und der Atem dann nicht mehr vom Fahrtwind weggeblasen wird, sondern über die Brille pustet und dort gefriert. ಠ_ಠ Davon abgesehen gefriert das Tuch selber und mit Vollbart braucht man das eh nicht. Wenn man auf eine Brille verzichten kann aber zu empfehlen.

Handschuhe und Brille … hab ich fast immer an. 

Winterschuhe und Socken – ich trage bei Frost wasserdichte Wanderschuhe und habe mir zusätzlich heute noch aus dicken Strümpfen so eine Art Knöchelwärmer gebaut:


Dann noch die dicke Winterjacke und drunter nur ein Tshirt.

Die wasserdichten Schuhe waren praktisch, denn das Naturschutzgebiet Wümmewiesen, durch das der schönere Teil meines Arbeitsweg führt, ist auch Überschwemmungsgebiet, besonders im Winter. Und das sieht (oder eher hört) dann so aus:

Noch war nur das Wasser am Rand gefroren und floss über die Straße, auf etwa 10 Meter. Das wird noch weitaus mehr und tiefer werden und wenn das alles gefriert, wird es auf dem Rad unbefahrbar – also schieben.
In Bremen selber waren die meisten Wege geräumt, bis auf den Findorffer Weg direkt am Bürgerpark, da war auch nur Eis. Toll aber zu sehen, wieviele Bremer_Innen auch bei Minusgraden noch mit dem Rad zur Arbeit fahren. 

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