Eine Pferd

…den Wortwitz, der im Namen der Band An Horse steckt, bekommt man im Deutschen nicht wirklich hin.
Er stammt aus einer Diskussion, den Sängerin Kate Cooper mit … irgendjemandem hatte. Ich könnte das jetzt mal googeln… und mache das auch mal. Aha, ein Freund. Okay, ich hatte irgendwas mit Bruder oder Kommilitonen im Kopf, aber das war es dann wohl nicht. Jedenfalls gab es diese Grammatik-Diskussion und jener Freund bestand darauf, dass Horse auch mit n-am-A geschrieben werden konnte. Ihr wisst schon es gibt da diese Regel im Englischen, wonach ein Nomen-mit-Vokal-am-Anfang immer mit einem an benutzt wird. An Ananas, mein Lieblingsbeispiel.
Vielleicht war dieser Freund ja Franzose, dann könnte es Sinn machen, ‚orse mit An zu benutzen. Normal ist das nicht.

Mag sein, dass sich der Franzose in Australien einen Sonnenstich geholt hat. Da kommen An Horse nämlich her und gestern abend gastierten sie im Tower. „This is actually our first gig in Germany as the heading band on the poster,“ sagte Kate irgendwann in der zweiten Hälfte des Konzertes, welches netterweise in der Towerbar im ersten Stock gegeben wurde. Warum eigentlich dankenswerterweise? Es ist kleiner als unten, sehr stickig und die Band steht niedriger. Als großer, ausgewachsener (bärenstarker) Mann wird mir da schon mal nahegelegt, doch mal die kleinen Mädchen vorzulassen.
Gestern nicht, aber warm war es trotzdem.

Ein wenig zum Kopfnicken animiert haben vorher schon We Fixed The Catapult aus Bremen. Sänger David Weingärtner glubschte vor dem Support-Start schonmal durch die Staff-only-Tür hinter mir und ich dachte mir „Huah!“ Aber eher, weil ich ihn von irgendwo her zu erkennen glaubte. Muss mich aber geirrt haben. Die drei Jungs spielten jedenfalls 5 oder 6 Lieder und machten das auch ganz ordentlich. Hört mal bei Myspace rein.

Umbau- und Zweite-Reihe-Stellpause

Kate Cooper (toller Namensklang) und Damon Cox.
Damon spielt normalerweise das Schlagzeug, er sitzt ja auch dahinter. Nur für das Foto haben sie Listen gespielt, wo er dann gemütlich in das kleine Klavier pusten darf (stimmt nicht, das mit dem extra fürs Foto). Ansonsten gab es die eher schnelleren Lieder der ersten CD, es ging los mit Company, dann folgte Postcards, die zweite Singleauskopplung. Ich würde jetzt gerne die Musikvideos verlinken, aber Youtube erlaubt nicht, die auch anzugucken.
Die Menge war nicht besonders groß, in die Towerbar hätten noch ein paar mehr Leute hineingepasst, aber vermutlich saßen die alle vorm Fernseher. Andererseits war es auch so warm genug da oben drin. Damon erzählte, dass er sich heute im Laufe des Tages den Rücken verrenkt hatte (Ha! Kenn ich!) und sich dann Tiger-Balsam („What’s that in German? I know it’s Bengay in America.“) auf den Rücken rieb. Zusammen mit den Temperaturen fühlte er sich während des Auftritts ein wenig unwohl und der unerhört auftretende Schweiß floss wohl den Weg allen Rückenschweißes… „Bum crack“, wieder ein bisschen Australisch gelernt.

Tatsächlich standen nicht viele CD-Besitzer in der „Menge“, mitsingen konnte kaum jemand, aber die Lieder des Duos gehen sehr schnell ins Ohr und zum Ende des Konzerts wurden alle Anwesenden mit Camp Out belohnt. Vorher gab es natürlich meine beiden Lieblingslieder der Scheibe, Horizons und Little Lungs. Vor dem letzten Stück – Shoes Watch – gab es ein paar Nicht-Album-Tracks, die ich gerade zu finden versuche. Vielleicht waren das B-Sides. Die Suche lohnt sich, die Suche ist hoffentlich nicht umsonst.

Eine Zugabe gab es leider noch nicht, aber am Merchandisingstand konnte man die beiden hinterher noch treffen.
Und ich freue mich über die neue Wanddekoration und weniger sichtbare Bohrlöcher in der Küche.

An Küchenposter

Hier noch was für Nörds:

Update:
AnjaW hat Fotos vom Konzert gemacht. Hier ist das Flickr-Set.

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