Kurztest Fahrradnavi von @BikeCitizens:
Fahrradnavi mit Offlinekarten (1. Region gratis – Bremen zB hat ausreichend Speckgürtel dazu), Sprachführung (Abbiegehinweise und für Radfahrer interessantes – „Straße überqueren“, „Radweg“). Dazu integriertes Magazin und Community. 👍🏻

Helm ab. Das Band ist schon einmal gerissen und dieses Stahlband hab ich von Cratoni kostenlos als Ersatz bekommen – da war der Helm schon lange aus der Garantie und der empfohlenen Einsatzzeit raus.
Das war vor 4 Jahren und somit wird es wohl mal Zeit für einen neuen Helm. :/

Meine Regenjacke reflektiert 360°

Zum Winterbeginn im letzten Jahr habe ich eine neue Regenjacke gesucht. Hauptaugenmerk sollte neben – natürlich – Regenschutz eine gute Sichtbarkeit in Herbst und Winter sein. Es fahren zu der Zeit viele Radfahrer mit neonfarbenen Helmcovern, Jacken oder Rettungswesten rum. Ich habe etwas ähnliches gesucht aber mehr Reflektion als Neon.

Durch Zufall bin ich auf Proviz gestoßen, eine britische Firma, deren Name tatsächlich Programm ist: Professional Visibility. Vielleicht auch provide visibility?

Nach ein bisschen Herumlesen (und wegen 30% Black-Friday-Rabatt) habe ich mir eine Reflect 360 Plus Cycling Men bestellt – die Reflect-360-Serie ist komplett reflektierend und wasserdicht. Normalerweise in einem merkwürdigen Grau, gibt es auch bunte, reflektierende Modelle. Die 360-Plus-Modelle sind dann nochmal etwas enger, sportlicher geschnitten.

Die Jacke kam ziemlich schnell an: „Meine Regenjacke reflektiert 360°“ weiterlesen

Wie man Nachrichten sicher verschickt

Seit klar ist, wer der 45. US-Präsident werden wird und spätestens seit seiner Vereidigung, regt und organisiert sich Widerstand in den verschiedensten Ecken des Internets. Etwa taucht ein stummgeschalteter Twitter-Account der National Park-Behörde als „Schurken-Account“ wieder auf.
Auch mit von der Partie ist die Teen Vogue, die sich vom Hochglanzmagazin für Teenager zum politischen Lifestyle-Magazin gewandelt hat. Ich habe hier einen Artikel übersetzt, der ausgezeichnet Medienkompetenz und Infosec vermittelt. (Quelle Teen Vogue: How to Make Messages Secure)

Gehst du auf eine Demo, organisierst was mit Aktivisten oder bist plötzlich besorgt über die politischen Ansichten deiner Eltern? Dann chatte darüber nicht per SMS oder Facebook – du brauchst etwas sichereres.

Damit du die richtige Chat-App findest, hat Teen Vogue mit drei Sicherheitsexperten gesprochen: Zeynep Tufekci ist Soziologie-Dozent an der Universität von North Carolina und Autor eines Buches über vernetzten Protest, Alec Muffett ist Softwareentwickler und hat vorher an der Sicherheit von Facebook gearbeitet und Moxie Marlinspike ist Sicherheitsforscher und hat Open Whisper Systems gegründet, die die Verschlüsselung entwickelten, die jetzt unter anderem von WhatsApp eingesetzt wird.

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Es geht los mit der Fahrradwäsche

Mein Arbeitsweg führt wahlweise direkt durch oder außen herum um das Naturschutzgebiet „(Borgfelder) Wümmewiesenüberschwemmung“. Diese überschwemmt jedes Jahr, so dass Straßen über Wochen gesperrt werden können – es werden dann nur noch die fest installierten Sperren ausgeklappt. Man und die Anwohner kennt das so, seufzt und stellt sich auf längere Wege und nasse Gärten ein.

Als Radfahrer kommt man durchs Wasser noch etwas länger hindurch – allerdings fängt die Überschwemmungssaison auch gerade erst an.

Noch was zu Helmen

Noch einmal kurz (nicht) zu Helmen. Mikael Colville-Andersen (copenhagenize.com) ist Industrial Designer und berichtet von einem Radiointerview und seiner Rolle dort als Fahrradversteher. Ein paar interessante Details zu Fahrradhelmen und vor allem zur Argumentationsweise von Pro-Helmpflicht-Befürwortern.

Bike Helmets – Something Rotten in the State of Denmark
I took part in a radio debate last week. Four guests and a journalist.

from Pocket http://bit.ly/2kN0egR

Was zum Helm tragen

Ich hatte mich vor ein paar Jahren mal bei Facebook über die immer wieder aufkommende Helm-Diskussion aufgeregt. Grund war ein Unfall in Bremen, wo wieder mal eine Radfahrerin auf dem Radweg von einem rechts abbiegenden Kraftfahrer angefahren wurde.

Im Polizeibericht dazu wurde darauf hingewiesen, dass die Radfahrerin keinen Helm getragen hatte – was natürlich nicht den Unfall verhindert hätte. Trotzdem wurde wieder zur Einführung einer Helmpflicht geraten.

Passend zu diesem unendlichen Thema hier ein englischer Artikel, wo tatsächlich mal eine wissenschaftliche Studie zum Thema zitiert wird:

Helmet Shmelmet: Why It’s OK To Ride A Bike In NYC Without One

The following is an editorial from Eben Weiss, who writes the popular, funny, and insightful Bike Snob NYC blog. The most frustrating thing about being a cyclist in New York City isn’t the weather, the thieves, the potholes, or even the drivers.

from Pocket http://bit.ly/2jFGN8D

Ich selber fahre 99% meiner Strecken mit Helm, weil ich den Arbeitsweg größtenteils außerhalb von Ortschaften fahre und wenn da mal was passieren sollte, dann kommt es hoffentlich weniger schlimm als mit.

Allerdings sollte sich niemand wegen Helm oder Verkehr gegen das Radfahren entscheiden.

Arbeitsweg bei -8°C (mal was anderes)

Ich habe den heutigen, wie angekündigt sehr schönen (und kalten) Tag mal dazu genutzt, die Eis-Situation auf meinem Arbeitsweg zu erkunden. Nach mehreren Tagen Frost und Schnee war ich gespannt, ob meine aktuelle Bekleidung noch Fahrten bei -8° Celsius zulässt und wie die Strecke mittlerweile geräumt wird.

Zur Bekleidung kann ich sagen:

Ein Halstuch über Mund und Nase ist zu Beginn sehr angenehm, aber nervt recht schnell, wenn man mal anhalten muss und der Atem dann nicht mehr vom Fahrtwind weggeblasen wird, sondern über die Brille pustet und dort gefriert. ಠ_ಠ Davon abgesehen gefriert das Tuch selber und mit Vollbart braucht man das eh nicht. Wenn man auf eine Brille verzichten kann aber zu empfehlen.

Handschuhe und Brille … hab ich fast immer an. 

Winterschuhe und Socken – ich trage bei Frost wasserdichte Wanderschuhe und habe mir zusätzlich heute noch aus dicken Strümpfen so eine Art Knöchelwärmer gebaut:


Dann noch die dicke Winterjacke und drunter nur ein Tshirt.

Die wasserdichten Schuhe waren praktisch, denn das Naturschutzgebiet Wümmewiesen, durch das der schönere Teil meines Arbeitsweg führt, ist auch Überschwemmungsgebiet, besonders im Winter. Und das sieht (oder eher hört) dann so aus:

Noch war nur das Wasser am Rand gefroren und floss über die Straße, auf etwa 10 Meter. Das wird noch weitaus mehr und tiefer werden und wenn das alles gefriert, wird es auf dem Rad unbefahrbar – also schieben.
In Bremen selber waren die meisten Wege geräumt, bis auf den Findorffer Weg direkt am Bürgerpark, da war auch nur Eis. Toll aber zu sehen, wieviele Bremer_Innen auch bei Minusgraden noch mit dem Rad zur Arbeit fahren.