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Jibbie, Wissenschaft!

Neil Fraser baut sich aus einem Metalbaukasten (sowas hatte mein bester Freund früher auch) eine riesige Zentrifuge, klebt Digicam, Nexus One und eine Lavalampe hinein und verzieht sich aus dem Raum. Dann stellt er das Ding an.

Warum? Um rauszubekommen, ob eine Lavalampe auch auf Jupiter (2,6fache Erdschwerkraft) funky wär.

There goes my hero!

(via Geeks are sexy)

PS: für die Überschrift habe ich mal “Yay, Science!” übersetzt. Jibbie = Yay, ist in Ordnung, oder?

Von Türen und Mittagessen

Ich möchte hiervon bitte ein Diagramm des Handlungsablaufs… ;)

Die Geschichte fing damit an, dass gestern Mittag eine ältere Dame im Buntentorsteinweg ihren Abfall aus dem Haus bringen wollte. Nach Erledigung musste sie aber feststellen, dass ihre Haustür zugefallen und sie keinen Haustürschlüssel mitgenommen hatte. Die Frau wandte sich daraufhin hilfesuchend an ihren Nachbarn, der seine Schutzmannskollegen informierte. Die sehr aufgeregte 88 Jahre alte Frau konnte den uniformierten Helfern lediglich mitteilen, dass ihre Tochter im Besitz eines Ersatzschlüssels sei. Deren Adresse und Telefonnummer fielen ihr in der Aufregung nicht mehr ein. Nachdem diese Lücke schnell durch die Polizeibeamten geschlossen werden konnte, wurde ein Einsatzfahrzeug zur Adresse der Tochter entsandt. Die 55-Jährige wurde auch angetroffen und um Hilfe gebeten. Nach einigen Minuten mussten die Beamten allerdings über Funk ihren Kollegen bei der Mutter mitteilen, dass es mit der Hilfe noch dauern wird, weil der Tochter bei dem Gespräch mit ihnen die Haustür zugefallen sei. [...]

Fortsetzung: Polizeipresse: Polizei Bremen – POL-HB: Nr.: 0144 – Unglaublich aber wahr.

Milton Friedman on the four ways you can spend money – (37signals)

  1. You can spend your own money on yourself. When you do that, why then you really watch out what you’re doing, and you try to get the most for your money.
  2. You can spend your own money on somebody else. For example, I buy a birthday present for someone. Well, then I’m not so careful about the content of the present, but I’m very careful about the cost.
  3. I can spend somebody else’s money on myself. And if I spend somebody else’s money on myself, then I’m sure going to have a good lunch!
  4. I can spend somebody else’s money on somebody else. And if I spend somebody else’s money on somebody else, I’m not concerned about how much it is, and I’m not concerned about what I get.

via Milton Friedman on the four ways you can spend money – (37signals).

Freie Infografiken zu Deutschland

Sehr löblich: Bei der Bundeszentrale für Bildung kann man sich zwei Dutzend Infografiken zu allen möglichen Themen Deutschland betreffend angucken – und auch runterladen, verwenden und weiterverbreiten. Denn sie sind für jedermann als CreativeCommons BY-NC-ND freigegeben.

[via netzpolitik.org]

Real Life Pixels, like, for real

Things to do in LA: What’s in Sky’s World: Legend of Zelda

Das ist so großartig, das würd ich auch den ganzen Tag lang bauen.

[via OniPepper]

Created from a rather strange strain of Phazon

[TRND] Erster Pizzatest

So, Anfang der Woche habe ich bei meinem Rewe (ist tatsächlich meiner, bin da Mayor ;) ) Pizza Tradizionale eingekauft. Allerdings nur 2 Stück, denn dort hatten sie nur drei Sorten – Tonno, Salame und Speciale – und da ich Tonno auf jeden Fall probieren wollte, hab ich mich von den beiden anderen, stark Salami-lastigen Pizzen für die Speciale entschieden.

So sieht eine gefrorene Speciale in der Nahansicht aus. Die Pizza ist wirklich reichlich belegt – die Salami- und Pfeffersalami (?) sind in einem Muster ausgelegt, genau wie es die 5 Oliven auf der Tonno auch waren (ganze Oliven!) – ich bin mir aber sicher, dass das auch maschinell möglich ist. Jedenfalls ist ordentlich Belag drauf und der Boden ist ziemlich dick – orientiert sich deutlich an der Ofenfrische aus demselben Haus. Hier mal zwo Fotos wie eine gefrorene Tradizionale aussieht:

Sieht schon mal recht klasse aus. Die Tonno war ähnlich dick belegt, mit mittelgroßen Thunfischfetzen, ganzen Oliven und Zwiebeln.

Die Pizza kommt bei normalen TKP-Lebenshaltungsbedingungen in den Ofen, also etwa 200°C, dann keine Viertelstunde warten und die Pizza ist fertig. Vielleicht dank des dicken Teiges kommt sie aus meinem Gasofen auch nicht “unten schwarz, oben kalt”, sondern fast perfekt. Aber für das Feintunen der Pizza zum perfekt hin habe ich dann doch keinen Nerv. Ich stecke meistens einen Finger in den Belag in der Mitte und wenn ich mich da fast verbrenne, dann ist die Pizza gut. ;)

Raus aus dem Ofen, auf den Teller. Hier mal was positives zur Größe: sie passt auf meinen Pizzateller. Andere TKPs sind meistens größer und lappen über, die Tradizionale hat vermutlich Ofenfrische-Größe und lässt sich somit ohne Kippeln schneiden.

Der erste Bissen direkt aus der Mitte sollte immer mit Vorsicht genommen werden, ich habe mir schon oft genug den Gaumen an heißer Tomaten”soße” verbrannt. Hier nicht, hier ist zwar auch Tomatensoßen-Belag, aber nicht so viel, dass er direkt zwischen die Pizzastücke fließt. Sehr löblich. Die Pizza ist innen auch heiß, aber nicht verbrennerisch heiß. :)

Geschmacklich auch allererste Sahne. Die Beläge sind lecker und wie es der Slogan (^^) schon sagt: Außen knusprig, innen locker-luftig und saftig. Also, der Teig ist das. Ich werd wohl nicht drumrum kommen, die Pizza neben der echten Italienerpizza auf eigene Kosten auch mal mit einer Ofenfrischen auf eigene Kosten zu vergleichen – aus meiner Erinnerung heraus konnte ich jedenfalls kaum einen Unterschied schmecken.

Jedenfalls die beste Tiefkühlpizza, die ich je gegessen habe (und die deutlichen positiven Eigenschaften “Verbrennt mir nicht den Gaumen” und “Kommt unverkohlt aus dem Ofen” (beides auf meinen Ofen bezogen) rechtfertigen für mich durchaus den höheren Verkaufspreis gegenüber einer Diskounter-Pizza).

Als nächsten Test werd ich mal ein paar Freunde zum Vergleichsessen einladen. Pizzenwünsche?
Die komplette Auswahl gibt es hier.

Capsaicin als Schmerzmittel

Wenn Ibuprofen und Co nicht richtig wirken wollen, vielleicht eine Salbe aus Capsaicin probieren. Capsaicin ist der Stoff, der Chillies scharf macht.

Well, to my surprise (and relief) the product really worked. It hasn’t gotten rid of the pain entirely, but it certainly mitigates the real “high end” of carpal tunnel pain, making going about my daily activities a whole lot easier. It also has a warming sensation that’s very welcome.

Man muss allerdings aufpassen, die Salbe kann auch die Haut verbrennen. Es gibt verschiedene “Schärfegrade”, also mit einer geringen Schärfe anfangen und sich dann hocharbeiten – genau wie beim Essen. ;)

Auf dem deutschen Markt gibt es wohl noch keine echten Capsaicin-Produkte, aber Apotheken können sowas bestimmt zusammenmischen. Oder etwas mit Chayennepfeffer nehmen.

Reines Capsaicin hat übrigens 16 Millionen Scoville (Schärfegrad). Habanero-Chillies zwischen 100 und 350.000 Sco (davon hab ich ein Chillipulver :D ) und eine normale Paprika nur 10. Die Schärfe schmeckt man erst ab etwa 16 Sco… wer kreuzt also mal Gemüsepaprika mit Peperoni? :)

[via Geeks are Sexy]

Island bringt bislang bestes Informationsfreiheit-Gesetz auf den Weg

In Island hat der Gesetzentwurf zur IMMI (Icelandic Modern Media Initiative, etwa “Isländische Initiative für Moderne Medien”) das Parlament passiert – ohne Gegenstimmen!

Der Entwurf befreit die Medienwelt von vielen Unsinnigkeiten, etwa sollen Datenprovider (ISPs wie 1&1, Vodafone) Schutz vor Klagen von Rechteinhabern genießen. Ferner wird das gerichtliche Vorgehen gegen Medieninhalte erschwert, sei es durch einstweilige Verfügungen oder durch das Aussuchen eines besonders Kläger freundlichen Gerichtes.

Und dann dies:

Die Kommunikation zwischen Journalisten und ihren Quellen sowie die interne Kommunikation in den Redaktionen sollen geschützt werden. Auch Whistleblower, also Personen, die anonym zum Wohl der Gesellschaft auf eklatante Missstände in Konzernen und Institutionen hinweisen, genießen Schutz vor Enttarnung.

Das klingt ja nach einem Freifahrtsschein für Wikileaks. In der Tat hat Wikileaks an dem Gesetzentwurf mitgearbeitet. Würde nach Beschluss des IMMI Wikileaks eine isländische “Firma” werden, könnten sie ihren Uploadern (oder wie auch immer man die Whistleblower dort nennen will) somit Schutz gewähren.

Frage mich allerdings, wie weit der Schutz gehen wird. Das Aufdecken von Misständen in Unternehmen (ich denke an die Bespitzelungsprotokolle beim Bahn-Überwachungsskandal) sicherlich, aber was ist mit politischen Dokumenten die zwar für die Allgemeinheit äußerst interessant sind, aber deren Veröffentlichung dennoch illegal sein dürfte, etwa die Provider-Verträge zum Zugangserschwerungsgesetz. Oder mit kleineren “Lappalientexten” wie dem “Piraten-Argumentationstext” der Jungen Liberalen?

[via futurezone.ORF.at]

Minimalistische Poster

Minimalismus ist wohl, wenn das Motiv so weit reduziert, dass es fast nix mehr und trotzdem noch unverkennbar ist.

Star Wars Tourismus Poster

Minimalistic Movie Poster

Minimalistic TV-Show Posters

Movie Posters for Minimalists

Minimalistic Posters for the Films of Quentin Tarantino

Videogame Minimalism