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In Berlin gewesen

…mein Berlinbesuch liegt ja nun schon einen Monat her. Aber da ich noch nichts dazu geschrieben hatte… schreibe ich jetzt doch noch was dazu. Hauptanliegen war ja der Besuch der re:publica 2010 – und sowie des ganzen und der ganzen Drumherums. Ich schreibe am besten gar nicht so viel, sondern verlinke andere Artikel, die ich teilweise noch nicht mal selber angeguckt habe.
Fangen wir doch mal an.

berlin.JPG

circling stairs

Was für Kamera-Radtouren gebastelt

Meine große Kamera ist eigentlich zu unhandlich fürs überall-mithinnehmen.
Sie wiegt etwa 3,2kg (stimmt nicht!), braucht immer den Tragegurt und fühlt sich am wohlsten in ihrem Crumplerrucksack. Den ich aber ungern auf dem Fahrrad mitnehme, wenn ich eigentlich mehr Radfahren als fotografieren will, so wie heute. Eine Fahrradtasche klippse ich dann auch nicht an den Träger.

Ich hab mal probiert, die Kamera mit dem Gurt so irgendwie seitlich, gekreuzt, über den Rücken beim Fahren zu tragen, aber dann ist sie mir nach vorne gerutscht und hing dann da wie ein Koalababy und dängelte fröhlich mit der Männerradstange (wie heißt die?) herum… nervig und bestimmt auch nicht der beste Umgang für meine Kamera.

Also für die Radtour heute was überlegt und ausprobiert:

Kamerahalterung 04

Bei Klick aufs Bild gibt es “Notes”, die die Teile auch erklären – hier im Blog versuche ich es mal so:
Das ist der normale Tragegurt, der da an meiner Kamera hängt und den wollte ich mir wieder über Kreuz über den Rücken hängen. So ist er gerade lang genug, dass die Kamera genau auf Hüfthöhe hängt.

Als weitere Befestigung habe ich ein Schlüsselband an die Kamera geklippst – das ist das Lumix-Band. Das Ende an der Kamera hat diesen Karabiner, an den sonst die Schlüssel kommen – weil da auch diese Schnalle dran ist, mit der ich die Kamera schnell lösen kann. An das andere Ende des Schlüsselbandes hab ich dann diesen Kletterkarabiner geknotet – der Abstand zwischen Kamera und Kletter-Karabiner beträgt etwa 20cm.
Die Idee insgesamt: den Kletter-Karabiner habe ich mir hinten an den Gürtel geklippst und mit dem Schlüsselband wird die Kamera am Körper fixiert. Nicht so fest, dass sie nicht abfallen könnte… aber sicher genug, dass sie beim Radfahren an ihrer Position bleibt und auch beim Berg “klettern” nicht zu stark schaukelt.

So sieht das dann aus:

Kamerahalterung 02

Der rote Karabiner hängt am Gürtel und kann durch die Gürtellasche (und wie heißen die Dinger, am Hosenbund?) nicht weiter nach rechts rutschen. Das überflüssige Ende vom Schlüsselband hab ich eine Arschtasche gesteckt, das werde ich aber noch abschneiden. Durch den “Schultergurt” hängt die Kamera fest an der rechten Seite.

Apropos Seite:

Kamerahalterung 03

Auf dem Rad sitze ich noch tiefer, die Kamera wird also noch stärker nach vorne gezogen – hielt aber während der kompletten Fahrt ihre Position. Es war auch kein Problem kurz anzuhalten, das Schlüsselband an der Schnalle zu trennen und zu fotografieren.
Nur der Kletter-Karabiner hat sich gedreht, so dass die Kamera mehr Spiel bekam, das aber immer noch nicht unangenehm war. Ich werde nächstes Mal das Schlüsselband etwas kürzer machen.

Während der Fahrt habe ich von der Kamera nicht viel gemerkt – ich bin aber auch nicht sportlich gefahren.

Soviel dazu – ob ich eine paar-Tausend-Euro-Kamera so mitnehmen würde, weiß ich aber auch nicht. ;)

EXKLUSIV-PREVIEW: Draußensein 2010

Lange mussten wir drauf warten… aber bald ist es endlich soweit.
Nur noch wenige Tage und wir können uns wieder draußen aufhalten. Das alljährliche Drinnensein 2009/10 ist schon seit Ewigkeiten durchgespielt, der letzte Endgegner spätestens seit Anfang Februar besiegt und wir alle fiebern dem Release von DSMMX (Draußensein 2010) entgegen.

Was hatte der Entwickler nicht alles für Rückschläge in den letzten 2 Monaten hinnehmen müssen. Es gab ein paar Sneaks und Leaks, die aber nicht gerade gutes versprachen und schleunigst wieder vom Markt genommen. Wir durften uns mit dem Lückenfüller Bleibbesserdrinnen Feb ’09 und FrierdirdenArschab-Mar-10 begnügen. Auch der April ging etwas zögerlich ins Land, aber nun scheint es langsam doch soweit zu sein.

(Continued)

[TRND] Pizza-Abschluss

So, mein aktuelles TRND-Projekt ist vorbei. Es ging um Tiefkühlpizzen, ein hervorragendes Projekt also, zumal es auch noch leckere Pizzen waren – nämlich die Tradizionale von Dr. Oetker.

Der letzte Test war der Lecker-Abend mit Anna, Holle und Kadda, die eigens für eine kostenlose Pizza vorbeigekommen sind – welche eine selbstlose Tat! ;)
Ich hatte für den Abend extra alle 6 verschiedenen Sorten besorgt und wir vier haben uns dann vier Pizzen geteilt. Nur vier, da ich nur 2 zur Zeit in den Ofen schieben konnte und weil uns die 4 gereicht haben. Vorher war es schonmal etwas komplizierter, an die verschiedenen Sorte zu kommen. Der Combi und der Rewe um die Ecken hatten beide nur die “normaleren” Sorten vorrätig, nämlich die verschiedenen Salamis, Mozzarella und Thunfisch. Also bin ich zum riesigen Real gefahren und hab es dort probiert.

So sah es dort aus:

“Bingo!”

Hab dann die fehlenden Sorten nachgekauft (eine Tonno hatte ich noch zuhause) und abends gab es dann die Pizza zum Rotwein. Die Damen waren sehr an der Spinaci und an der Mozzarella interessiert, während wir beiden Herren die Diavola und die Salame ausgesucht haben. Spinaci und Diavola habe ich übrigens auch nur bei Real gefunden.

Die eine Pizza ist leider etwas angebrannt, aber 2 Pizzen in meinem komplizierten Gasofen kann auch nicht wirklich gut gehen. Die erste Fuhre war aber ganz hervorragend. Und nun mal zur Wertung…

(Continued)

Nochmal was zu Passwörtern

Hab ja neulich was zu einem Online-Passwortsafe geschrieben, der für mich natürlich nicht erreichbar war, als ich ihn mal gebraucht hab. ;)

Das war zum Glück nur kurz und ich habe jetzt eine Offlinekopie (die nach dem gleichen Prinzip wie die Onlineseite arbeitet, also ohne Passwort komme ich auch da nicht an meine Passwörter ran).

Nun mal was zu Passwörtern an sich, weil ich gefragt wurde, ob man sowas überhaupt nutzen muss.

Bei Lifehacker gab es gestern den Artikel “Wie ich dein schwaches Passwort knacken würde”.

Hier mal eine Tabelle daraus – die zeigt, wie lange ein normaler PC zum Knacken eines Passwortes braucht, wenn er einfach alle möglichen Kombinationen ausprobiert:

Der Unterschied zwischen “Only Lowercase” und “All Characters” (das schließt Sonderzeichen und Großbuchstaben mit ein) ist enorm.

Die einfachste Lösung um sein Passwort zu schützen, ist einfach kein unsicheres Passwort zu benutzen. Damit man sich diese schlimmen Passwörter dann auch nicht merken muss, kann man sie aufschreiben oder einfach eine Passwortsafe-Seite nutzen.

8bit/gtuk im Zucker

…das war ja mal was. Geile 8bit-Party und der Typ hat ordentlich Stimmung gemacht, aber meins war ja nur die Musik, nicht so sehr das Gebrülle. Geile Deko im Zucker, habt ihr toll gemacht, herz!

Hier ein Foto vom Herrn gtuk, nach dem Sprung noch zwei Videos aus dem Zucker.

(Continued)

Oh du toller Passwortsafe

…ich habe hier einen laaangen Blogeintrag in der Entwurfspipe liegen, in dem ich die total tolle Passwortspeicherseite Clipperz.com lobe. Clipperz wirkt durch Animationen (rumfliegende Passwortboxen und Statusmeldungen) ein wenig Spielzeughaft, ist aber eigentlich eine klasse und sichere Sache:

  • Ich speichere dort meine wichtigsten Passwörter: alle FTP-Passwörter, denn die musste ich nach dem letzten WordPress-Hack auf irgendwas verdammt kryptisches ändern; Facebook, Twitter, meinVZ, na klar; Google – was ich alles über Google mache, da kann ich wirklich nicht mein Standardpasswort nehmen; ein paar PINs etwa für Cambio und Packstation; whatever.
  • Diese Passwörter sind alle vom Format !”§I$JT&”§ASF (kein echtes Passwort) und ich kann mir die nie merken – dafür aber das eine Passwort, mit dem ich an die alle rankomme – für meinen Clipperz-Zugang. Das ist etwas einfacher, aber immer noch mit Sonderzeichen, GROSS- und kleinschreibung. Also sicherer als Haustiergeburtstag.
  • Manche, etwa Google, kann ich mir auch so merken, weil ich die ständig eingebe. Für die anderen muss ich diesen drei-vier-Klicks-Umweg nehmen… dafür habe ich dort ein ziemlich sicheres Passwort, das man mir auch ruhig kurz klauen kann, denn ich benutze es nirgendwo anders.
  • Zur Beschleunigung gibt es Direktlogins – Clipperz entschlüsselt die eingegebenen Daten und loggt einen automatisch auf der gewünschten Seite ein, so muss man gar nicht erst das Passwort markieren, kopieren und wieder einfügen (das entschlüsselte Passwort ist sowie nur auf Wunsch sichtbar – falls da mal jmd hinter einem steht).
  • Für ganz paranoide in chinesischen Internetcafés lassen sich Einmalsätze speichern, die für ein einmaliges Login gut sind – so verrät man sein Masterpasswort nicht.
  • Und für den Notfall kann sein persönliches Backup der kompletten Seite runterladen, welches den Entschlüsselungsalgorithmus beinhaltet, so dass man auch offline mit seinem Zugangspasswort an alle anderen Passwörter rankommt.

Ich find die Seite dermaßen klasse, dass ich denen neulich ein paar Euros gespendet habe.

Und nun?? Nun (4:00 Uhr morgens oder so) will ich an meinen Facebook-Account und die Seite von denen ist down. Tolle Wurst. :/
Mein letztes Datenbank-Backup ist leider von Mitte Januar, da ist das aktuelle Facebook-Passwort noch nicht drin. Tolle Wurst = Ich. -.-

Naja, was solls, um meine blöde Farm kann ich mich auch später kümmern – eigentlich sollte ich sowieso pennen.

Let me take you to our Leader

…was zu beachten ist, falls man als erster Mensch auf die neu angekommen Aliens trifft:

http://www.laboiteverte.fr/wp-content/uploads/2010/03/first-contact-alien.png

(via weiß ich nicht mehr)

Des Könichs neue Fetzen

Stylesucks, ein Mode-und-mehr-Label aus Bremen mit recht ansehnlichen Sachen dabei, veranstaltete gerade eine Alt-gg-Neu-Aktion:

Im Kleiderschrank stapeln sich reihenweise alte Shirts – trotzdem ist nichts Passendes dabei. Höchste Zeit zum Ausmisten, der Sommer kommt. Alte, zerschlissene oder einfach nur hässliche Oberteile ausgraben und abkassieren: stylesucks bietet allen, die beim Frühjahrsputz auf Platzverschwender stoßen, ein Tauschgeschäft an. Pro ausgedientem Shirt lassen wir eine einmalige Gutschrift im Wert von fünf Euro springen. Die Aktion gilt bis einschließlich 30. April.

Pronto!