…mein Berlinbesuch liegt ja nun schon einen Monat her. Aber da ich noch nichts dazu geschrieben hatte… schreibe ich jetzt doch noch was dazu. Hauptanliegen war ja der Besuch der re:publica 2010 – und sowie des ganzen und der ganzen Drumherums. Ich schreibe am besten gar nicht so viel, sondern verlinke andere Artikel, die ich teilweise noch nicht mal selber angeguckt habe.
Fangen wir doch mal an.

Wie man sieht, bin ich Berlin S-Bahn gefahren. Ich bin auf der re:publica gewesen und war so unbekannt, dass ich meinen Twitter-Namen mit auf die Karte geschrieben hab. Ich war also einer der merkwürdigen Typen, die um die Mittagszeit in den vielen Restaurants rund um den Friedrichstadtpalast eingefallen sind. Wobei ich fast jeden Tag bei Dada Falafel gewesen bin. ZU RECHT!
Ferner liegt genau gegenüber vom Friedrichstadtpalast der Lomography Gallery Store Berlin, in den ich ein paar Mal reingegangen bin und dann irgendwann mit 6 Filmen wieder raus. Dummerweise hatte ich keine Zeit mehr für den Light Leaks Workshop am Samstag.

“Quotenvogel”
Also ich habe desöfteren bei Dada Falafel gegessen, das war aber auch lecker da!!
Ein wenig was zur Re:publica 2010: das war eine Konferenz zum Thema Social Media und Internet und Stand der Dinge. Es wurde im Vor-, Während- und Nachfeld eine Menge darüber gelästert und dagegen gelästert aber alles in allem war es wieder sehr klasse. Eine Menge Leute, die sich aus dem Internet (primär) und dem richtigen Leben (sekundär) kennen, sitzen in verdammt überfüllten Räumen und hören sich einen Vortrag an, werfen was dazwischen und am Ende Fragen aufs Podium.

So sieht das in groß aus.

Und so in klein(er).
Insgesamt waren die Vorträge eine Mischung aus Internet, Selbermachen, Selbstdisziplin, Sex, Katzen, Verschwörungstheorien und es wurden eine Menge Sachen geklärt.

Ich habe längst nicht alle Vorträge gesehen, aber weil die Re:publica ja so toll ist und von vornherein klar war, dass sich bei zweieinhalbtausend Internetleuten der Friedrichstadtpalast wegen Volllast in ein gigantisches schwarzes Internetloch verwandeln wird, haben die Leute eine Menge Vorträge aufgezeichnet. Auf der Webseite da drüben gibts es eine Übersicht.
Was sich anzugucken lohnt:
- Jeff Jarvis darüber, warum die Deutschen zwar ihr Würstchen in der Sauna auspacken, aber nicht wollen, dass ein Kamerawagen durch ihre Straßen rollt – http://www.youtube.com/watch?v=pSqyEXLkrZ0
- Peter Kruse (aus Bremen) erzählt was über Netzwerke und die Gesellschaft – http://www.youtube.com/watch?v=ryiuuUKQJy0
- Miriam Meckels Vortrag über was merkwürdiges in Facebook und wie wir uns beobachten und kontrollieren lassen habe ich dummerweise nicht angeguckt, aber den gibt es auch bei Youtube – http://www.youtube.com/watch?v=gDP9sJojkyo
- Sascha Lobo erzählt wie er im Internet dem Scheisseregen begegnet – http://www.youtube.com/watch?v=-OzJdA-JY84
- Ne Twitterlesung war auch dabei – in der ich wohl auch erwähnt wurde
– http://www.youtube.com/watch?v=Yzo-WOQC2iI - Letztere beide hab ich auch nicht gesehen, weil ich – indie eh – woanders war und zwar bei Nielz Bokelberg und Herm vom Guten Tagteam – oder so. Da gibt es kein Video von – leider. Wir haben uns gemeinsam eine komplette, uralte Folge von der Pyramide (Dieter! Thomas! Heck!) angeguckt. Das war sehr lustig.
- Ach, da sind noch so viele gute Vorträge dabei gewesen. Flattr ist gut, Bre Pettis auf JEDEN! Und natürlich Felix Schwenzels Vortrag aus dem das obige Foto stammt.
Abends ging es dann noch ein wenig um die Häuser da, auf der Suche nach was zu Essen und was zu tun. Bis man dann in der Bahn saß und

*woah* Ein Zug nach Moskau!
Viel von Berlin hatte ich nicht, aber nette Leute gesehen hab ich und getroffen und kennengelernt, näher.

Uns scheint auch allen die Sonne aus dem Arsch. Bis nächstes Jahr dann.

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